Mandl will günstigere Netzkarten auch für Studierende: Jetzt ist der Bund am Zug

"Der große Erfolg des TOP-Jugendtickets zeigt, dass junge Menschen gerne umweltbewusst öffentliche Verkehrsmittel nützen, wenn sie ein anständiges Angebot bekommen. Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge zeigen ungebrochen großes Interesse am TOP-Jugendticket. Für Studierende gibt es jedoch noch kein derartiges Angebot. Aber auch Studierende sind Menschen, die noch in der Ausbildung stehen und einen hohen Bedarf an Mobilität haben – die also ein angemessenes Öffi-Angebot bekommen sollten", erklärt VP-Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl.

"Wir fordern daher den Bund auf, dass für Studierende Öffi-Angebote ermöglicht werden, die diese auch annehmen können. Ein entsprechender Antrag wird in der kommenden Sitzung des Landtags verhandelt. Schließlich hat das Bundesland Niederösterreich mit dem Semesterticket schon vor Jahren einen Weg gefunden, Studierenden die Nutzung von Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erleichtern. Niederösterreichische Studierende erhalten nach dem Kauf eines Semestertickets bis zu 75 Euro zurück. Insgesamt werden in Niederösterreich die Kosten für Öffi-Fahrten von Studierenden zu 30 Prozent aus öffentlichen Mitteln unterstützt. Jetzt ist der Bund am Zug", so Mandl. "Für Studierende gibt es im Familienlastenausgleich auf der Bundesebene nicht wie für Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge Freifahrts-Regelungen. Diese würden es ermöglichen, ein ähnlich attraktives Angebot wie das TOP-Jugendticket bereitzustellen. Daher fordern wir in unserem Antrag den Bund auf, dass wie beim TOP-Jugendticket in die umweltfreundliche Mobilität junger Menschen investiert wird. Schließlich könnte so auch für Studierende eine attraktive Netzkarte für Öffentliche Verkehrsmittel angeboten werden", so VP-Mandl.